| 1833 |
Friedrich List veröffentlicht einen Plan, der eine Eisenbahn von Augsburg nach Lindau vorsieht |
| 1835 |
Lindau wird ein Komitee, das den Bau einer Eisenbahnlinie nach Augsburg vorbereiten soll. Geplant war eine Aktiengesellschaft als Bauträger. Im selben Jahr wird zwischen Nürnberg und Fürth die erste deutsche Eisenbahnlinie in Betrieb genommen. |
| 1836 |
06. Januar: Die Bayrische Staatsregierung gibt ihre Einwilligung zum Bau der Eisenbahnlinie von Lindau nach Augsburg. |
| 1840 |
Die Staatsregierung entzieht der neugegründeten Eisenbahnbaugesellschaft noch während der Planungsphase die Konzession, da es Bestrebungen zum Bau einer Eisenbahn von Leipzig nach Lindau gibt, die unter staatlicher Führung betrieben werden soll. |
| 04. Oktober: Die private Eisenbahnlinie von München nach Augsburg wird eröffnet. |
| 1841 |
Nun ohne Konzession löst sich der Lindauer Eisenbahnaktienverein auf. |
| 1843 |
25. August: Der bayrische Landtag genehmigt den Bau der, als Ludwig Süd-Nordbahn bezeichneten Eisenbahnlinie von Hof nach Lindau als Staatsbahn. |
| 1847 |
01. September: Das Teilstück von Augsburg nach Kaufbeuren wird eröffnet. Die Bahn ist bei ihrer Eröffnung nur eingleisig ausgeführt, jedoch wurde bereits bei der Planung der spätere Bau eines zweiten Streckengleises berücksichtig, so das die Kunstbauten und das Planum entsprechend ausgeführt wurden. |
| 1852 |
01 April: Ein weiteres Teilstück wird eröffnet. Nach dem Bau der ersten Illerbrücke bei Kempten wird zwischen Kaufbeuren und Kempten der Betrieb aufgenommen. |
| 1853 |
01. Mai: Zwischen Kempten und Immenstadt wird der Betrieb aufgenommen. |
| 01. Oktober: Nach der Fertigstellung des 189,5 m langen Tunnels bei Staufen (Heute: Oberstaufen) wird der Betrieb bis dorthin verlängert. |
| 12. Oktober: Der erste, offizielle Zug ereicht den Bodensee und eröffnet damit den Gesamtbetrieb zwischen Augsburg und Aeschach. Seine königliche Hoheit, Prinz Luitpold blieb der Eröffnung jedoch kurzfristig fern, da er die Bahn noch nicht als vollendet betrachtete. |
| 1854 |
1. März: Der planmäßige Zugverkehr zwischen Lindau und Hof wird auf voller Länge aufgenommen, die ersten drei Zugpaare überqueren von nun ab den Damm durch den Bodensee. 13. Juli: Der letzte Bauabschnitt der Ludwig Süd- Nordbahn zwischen dem Aeschacher Bodenseeufer und der Lindauer Insel wird durch Maximilian II feierlich eröffnet. |
| 1856 |
4. Oktober: Der neue Lindauer Hafen wird eröffnet. Der Güterumschlag zwischen Bahn und Schifffahrt wird sogleich aufgenommen. |
| 12 Oktober: Auf dem Lindauer Bahnhofsplatz wird ein Denkmal zu Ehren des bayrischen Königs aufgestellt. |
| 1857 |
Bildung eines Komitees zum Bau der Illerbahn von Neu-Ulm nach Kempten über Memmingen. Die Schweizer Nord- Ostbahn hat ihren Endpunkt in Rorschach ereicht. |
| 1862 |
29. Juni: Gründung eines Vereins zur Planung einer Bahn zwischen Memmingen und München in Memmingen. 12. Oktober: Eröffnung der Illerbahn zwischen Neu-Ulm und Memmingen. |
| 1863 |
01 Juli: Eröffnung der Restabschnitts der Illerbahn von Memmingen bis Kempten. |
| 1869 |
Die Trajektanstallten in Lindau und Rorschach werden eröffnet. Ein Umladen der Waren von der Bahn auf die Schiffe und Umgekehrt ist somit nicht mehr erforderlich. |
| 1872 |
Auf dem Bodenseedam wird ein zweites Gleis verlegt. Es verbindet Lindau mit Bregenz. |
| 01. November: Der Abschnitt Buchloe - Kaufering mit seiner Fortführung nach Landsberg, der später als Mittel- Schwabenbahn bezeichneten Linie Memmingen - München wird eröffnet. |
| 1873 |
01 Mai: An diesem Tag wird auch der Abschnitt München - Kaufering seiner Bestimmung übergeben. Kaufering - Landsberg wird als Stichbahn beibehalten, da eine direkte Linienführung über Landsberg aus topografischen Gründen verworfen wurde. |
| 1874 |
01. Mai: Zwischen Buchloe und Memmingen wird der Betrieb aufgenommen. |